Ein optimales Gestaltungskonzept beim Neu- oder Umbau vermeidet hohe Folgekosten und Dysfunktionalitäten.

Dr. med. Stefan Beyerlein

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Aufbau einer Simulationszone zur Planung eines Ambulanzumbaus

Hintergrund:

Neu- und Umbauprojekte sowie Restrukturierungen werden häufig ausschließlich mit Hilfe von (Bau-)Plänen und theoretischen Überlegungen durchgeführt. Fallen in späteren Projektphasen dann Mängel auf oder wurden wichtige Punkte übersehen, ergeben sich hohe Folgekosten und/oder unangenehme Dysfunktionalitäten im späteren praktischen Betrieb.

Durch die Einrichtung einer Simulationszone wird aus einem Bauplan ein erlebbarer und praktischer Raum. Im Sinn von „Form follows function“ können so alle zukünftigen Funktionaltäten auf Herz und Nieren geprüft werden, bevor sie baulich umgesetzt werden.

Aufgaben:

  • Bestimmung der zukünftigen Aufgaben und Funktionalitäten des Ambulanzbereichs
  • Durchführung von Workshops zur Schulung der Mitarbeiter
  • Erstellung von Patientenprototypen und möglichen Abläufen
  • Aufbau einer Simulationszone mit Hilfe von leicht veränderbaren Bauelementen
  • Überprüfung und Anpassung der Räume und Einrichtung mithilfe der Prototypen, bis eine optimale bauliche Struktur gefunden war
  • Dokumentation der Ergebnisse und Weiterleitung zur baulichen Umsetzung


Kundennutzen:

Durch die frühe Einbeziehung aller am (Um-)bau beteiligter Disziplinen (Geschäftsführung, Bauabteilung, Hygiene, Ärzte, Pflege etc.) konnte bereits vor der baulichen Maßnahme ein für alle Seiten optimales Gestaltungskonzept erarbeitet werden. Somit konnten spätere Kosten oder Dysfunktionalitäten deutlich reduziert werden. Darüber hinaus konnten Prozess- und Schnittstellenoptimierungen von Anfang an direkt in die bauliche Umsetzung einfließen.